Wilhelm Lehmbruck. Ewig menschlich
Künstler
Wilhelm Lehmbruck
In der Ausstellung steht zum ersten Mal die intensive Lebens- und Schaffenszeit der letzten Jahre Lehmbrucks (1914 – 1919) im Fokus, die er in Berlin und Zürich verbrachte. Geprägt von den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, beschäftigte er sich in Bildhauerei, Malerei und Grafik mit den existentiellen Fragen des Menschseins. Lehmbrucks Werke zeugen von Verzweiflung, aber auch von Mitgefühl und berühren heute, in Zeiten, die ebenfalls von Krieg, Zerstörung und Flucht geprägt sind, auf besondere Weise. Eigens für die Ausstellung konzipiert die Künstlerin Gintarė Sokelytė (*1986) eine Intervention, die in Dialog mit Lehmbrucks Werken treten wird.
