Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda
Künstler
Toni Ebel, Andreas Fux, Harry Hachmeister, Jochen Hass, Dorothea von Philipsborn, Erika Stürmer-Alex,
Rita „Tommy“ Thomas, Jürgen Wittdorf, Egon Wrobel
Die Ausstellung beleuchtet Künstler:innen-Positionen aus der DDR und lädt dazu ein, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Anhand der wechselhaften Biografien von neun Künstler:innen und ihrer Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien – zeigt sie, wie unterschiedlich die Kunstschaffenden mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Inwiefern beeinflusste die sexuelle Orientierung ihre künstlerische Praxis und ihre berufliche Entwicklung?
Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich und politisch stark stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künstler:innen nicht signifikant – im Gegenteil: Viele Künstler:innen aus der DDR drohten in Vergessenheit zu geraten. Heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten.
Obwohl der Begriff „queer“ in seiner heutigen Bedeutung in der DDR nicht existierte, wird er in der Ausstellung bewusst verwendet: als Sammelbegriff für Menschen, die als Lesben, Schwule und Bisexuelle gleichgeschlechtlich begehrten und liebten, sowie für jene, die als transgeschlechtliche und nichtbinäre Personen jenseits konventioneller Vorstellungen von Geschlecht lebten.
Homosexualität blieb in der DDR trotz schrittweiser Entkriminalisierung gesellschaftlich und politisch stark stigmatisiert. Nach dem Mauerfall verbesserte sich die Situation queerer Künstler:innen nicht signifikant – im Gegenteil: Viele Künstler:innen aus der DDR drohten in Vergessenheit zu geraten. Heute wächst das allgemeine Interesse an der Kunst und Kultur der DDR ebenso wie an queeren Lebensrealitäten.
Obwohl der Begriff „queer“ in seiner heutigen Bedeutung in der DDR nicht existierte, wird er in der Ausstellung bewusst verwendet: als Sammelbegriff für Menschen, die als Lesben, Schwule und Bisexuelle gleichgeschlechtlich begehrten und liebten, sowie für jene, die als transgeschlechtliche und nichtbinäre Personen jenseits konventioneller Vorstellungen von Geschlecht lebten.
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