Archiv: April, 2007

Kunstsommer 2007

// Regina Bärthel

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Alle zehn Jahre ist es wieder so weit: Venedig Biennale und documenta, die grandes dames des zeitgenössischen Kunstbetriebs, geben sich gemeinsam die Ehre. Und ähnlich dem mystischen Brigadoon tauchen auch die skulptur projekte münster nach einem zehnjährigen Verschwinden wieder auf. Doch damit nicht genug, ballen sich die Eröffnungen aller dieser Großereignisse strategisch günstig Mitte Juni: So günstig, dass findige Marketingstrategen die Initiative der Grand Tour 2007 etablierten, die »sich auf die Tradition der klassischen europäischen Bildungsreisen des 18. und 19. Jahrhunderts mit Vorliebe durch Italien« bezieht und besonders auch nicht-europäische Besucher bei ihrer Reise unterstützen will.

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»Künstler aus Leipzig« in Peking

// Sabine Wang (Kuratorin, Peking)

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Unter diesem schlichten Titel stellte die Galerie Arario Beijing von Ende Oktober 2006 bis Anfang Februar 2007 die unter dem Erfolgslabel »Neue Leipziger Schule« gehandelte und momentan international gefeierte deutsche Kunstbewegung erstmals in China vor.

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Herbst in Peking

// Susanne Altmann

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In China boomt die Kunst. Das wissen wir nicht erst seitdem ein chinesischer Künstler das Publikum mit aberwitzigen Neo Rauch-Anmutungen amüsiert. Doch was genau dran ist an den Klischees über das Großreich, lässt sich am besten vor Ort ergründen. Außerdem stellt ein solcher Lokaltermin gängige westliche Bewertungskriterien für Gegenwartskunst auf die Probe und wirft neues Licht auf das Selbstverständnis chinesischer Künstler und ihr Verhältnis zu einer Jahrtausende alten kulturellen Tradition. Im Oktober 2006 besuchte Susanne Altmann die junge Kunstmesse Art Beijing, kühne Museen und die vielgerühmten Künstlerkolonien Pekings.

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Margret Hoppe »Die verschwundenen Bilder«

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Für die Arbeit »Die verschwundenen Bilder« gehe ich den Spuren von Kunst aus der ehemaligen DDR nach. So fotografiere ich zum einen die Leerstellen in Räumen, an Wänden oder an Hausfassaden, die nach der Abnahme oder dem Übermalen von Bildern entstanden sind. Zum anderen suche ich Archive und Depots auf, in denen diese Bilder mit ungewisser Zukunft verwahrt oder auch vergessen werden.

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Fotosammlungen in Leipzig II

// Sandra Mühlenberend

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In Leipzig findet sich eine überraschend große Zahl von Einrichtungen, die über fotografische Sammlungen verfügen, seien es Universitätsinstitute, Denkmalpflegeämter, Archive, Bibliotheken und Museen. Dazu kommen private Sammler von Fotografica (siehe hub 01) und Künstler, so dass wir in Leipzig ein breites Spektrum von Fotografie vorfinden. Nicht jeder weiß vom anderen, da ein umfassender Erfahrungsaustausch bislang nicht stattfand.

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